Hypertrophietraining - Definition
Wer im Kraftsport schnelleres Muskelwachstum erzielen will, kommt an diesem Begriff nicht vorbei. Was genau im Muskel passiert – und warum das etwas ganz anderes ist als bei einem Tumor – erklären wir hier.
Was passiert beim Hypertrophietraining?
Sportler, insbesondere Bodybuilder, versuchen mittels Krafttraining ein schnelleres und vergrößertes Wachstum ihrer Muskulatur herbeizuführen – im besten Fall, um dadurch mehr Kraft zu gewinnen.
Ein Hypertrophietraining verfolgt dabei ein klares Ziel: den Querschnitt bestehender Muskelfasern zu vergrößern und so Muskelzuwachs zu erzeugen. Der Körper bildet dafür keine neuen Fasern – er verdickt die vorhandenen. Nötig ist dafür in der Regel eine vergleichsweise lange Reizdauer.
Hypertrophie vs. Hyperplasie
Zwei Begriffe, die leicht verwechselt werden – aber auf völlig unterschiedlichen Mechanismen beruhen:
Hypertrophie
Vergrößerung bestehender Muskelfasern durch Training. Reversibel: Ohne Trainingsreiz bildet sich die Muskulatur zurück.
Hyperplasie
Vermehrung der Zellanzahl durch Zellteilung, z. B. bei einem Tumor. Medizinischer Begriff, nicht durch Training ausgelöst.
Wichtig zu wissen: Ein zentrales Merkmal der Hypertrophie ist ihre Reversibilität. Wird die Beanspruchung reduziert oder das Krafttraining eingestellt, kann sich die Muskulatur auch wieder verkleinern.
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